Wort zum Sonntag von Sarah-Marie

Infos über den Pastoralen Zukunftsweg

Über die zukünftige Gestalt von Pfarreien und Gemeinden hat am 28. und 29.8. der Diözesanpastoralrat des Erzbistums Köln beraten. Unter Leitung von Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki befasste sich das rund 70-köpfige Beratungsgremium mit den Zwischenergebnissen der Aktuellen Etappe des Pastoralen Zukunftsweges. Im Mittelpunkt standen dabei die vorgeschlagenen Überlegungen zur zukünftigen Gestalt von Pfarreien und Gemeinden, die Pilotierung (Erprobung und Einführung) der sogenannten „Teams von Verantwortlichen“, die Zusammensetzung der multiprofessionellen Pastoralteams und das Miteinander von kategorialer und territorialer Seelsorge in der „Pfarrei der Zukunft“ und das vorgeschlagene Verfahren zur Grenzfindung der zukünftigen Pfarreien.

„Ich bin froh und dankbar, dass sich auf dem Pastoralen Zukunftsweg bereits so viele Frauen und Männer gewinnend und evangelisierend engagiert haben“, so Kardinal Woelki – Die anstehenden Veränderungen bezeichnete der Erzbischof als Herausforderung, die ein hohes Maß an Dialogbereitschaft erforderten, damit sie gelingen könnten. „Natürlich weiß ich, dass es für den neuen Weg auch neuer Strukturen bedarf“, so Woelki, „aber der bevorstehende Wandel muss zuerst aus einer geistlichen Motivation und Tiefe leben und gestaltet werden.“

Während „Pfarrei“ und „Gemeinde“ sonst oft synonym gebraucht werden, soll im Erzbistum zukünftig klar unterschieden werden: Demnach sind Gemeinden bestimmte Orte, an denen Menschen sich als eine Gemeinschaft im Geiste Jesu Christi zusammenfinden. Demgegenüber ist die Pfarrei als pastorale Einheit und zugleich Körperschaft des öffentlichen Rechts das strukturelle „Dach“, unter dem mehrere Gemeinden angesiedelt sind. Letztere können sowohl territorial „um einen Kirchturm herum“ (örtliche Gemeinden), als auch kategorial organisiert sein und damit z.B. eine Schule, ein Krankenhaus oder eine andere kirchliche Einrichtung als Kristallisationskern enthalten (Personalgemeinden).
„Wesentlich für eine solche Gemeinde ist, dass sie missionarisch lebendig, liturgisch vielfältig und solidarisch aktiv in ihr jeweiliges Umfeld ausstrahlt und damit die Grundvollzüge des Kirche-Seins lebt“, so Generalvikar Dr. Markus Hofmann. 

Vielfalt gilt auch für die Dienste und Aufgaben in Pfarrei und Gemeinde: Konstitutiv für die Pfarrei ist die Leitung durch einen Pfarrer, also einen geweihten Priester, der von einem multiprofessionellen Pastoralteam, den Gremien und weiteren engagierten Personen unterstützt wird. Das multiprofessionelle Pastoralteam umfasst alle Personen, die in der jeweiligen Pfarrei pastoral tätig sind, also beispielsweise Pastoral- und Gemeindereferenten, Diakone, weitere Priester, Kirchenmusiker, Engagementförderer und weitere Engagierte, aber etwa auch Krankenhaus- oder Schulseelsorger, die gegenwärtig der kategorialen Seelsorge zugeordnet sind. Die Gemeinden innerhalb einer Pfarrei werden vor Ort jeweils von engagierten Getauften und Gefirmten koordiniert, die auf diese Weise den Pfarrer in seinem Leitungsdienst unterstützen – beispielsweise in Form eines Teams von Verantwortlichen (TvV´s).

Gemäß dieser Struktur und nach derzeitigem Beratungsstand soll das Erzbistum Köln, derzeit gegliedert in 180 Seelsorgebereiche, künftig aus etwa 50 bis 60 Pfarreien und einer Vielzahl von Gemeinden bestehen.
Der räumliche Zuschnitt zukünftiger Pfarreien soll in zwei Schritten erfolgen. Ein zentrales Steuerungsgremium erarbeitet einen auf die lokalen Bedarfe abgestimmten Vorschlag für die Grenzziehung. Dieser Vorschlag wird in den Seelsorgebereichen geprüft, diskutiert, gegebenenfalls überarbeitet und durch das zentrale Steuerungsgremium begutachtet. Schließlich setzt der Erzbischof die neuen Pfarreigrenzen in Kraft. 

Das multiprofessionelle Pastoralteam der Zukunft unter Leitung des Pfarrers stößt den Prozess der Erstellung eines pastoralen Zielbildes für die Pfarrei an. 

Namentlich die „Teams von Verantwortlichen“  (TvV´s) übernehmen zukünftig Mitverantwortung für die Seelsorge in den Gemeinden: Gefirmte Katholikinnen und Katholiken, von der Gemeinde bestätigt, koordinieren das kirchliche Leben in der jeweiligen Gemeinde. Diese Aufgabe versehen sie als Verwirklichung ihrer Taufberufung. Sie werden dabei von Engagementförderern unterstützt. Auf diese Weise soll in Zukunft eine Vielzahl kirchlich engagierter Personen das Glaubensleben „menschennah“ prägen und ausgestalten.
 
Die Beratungen des Diözesanpastoralrats zu den Zwischenergebnissen aus der Aktuellen Etappe stellen einen wichtigen Schritt hin zum „Zielbild 2030“, der zukünftigen Gestalt des Erzbistums Köln dar. Die Inhalte werden im September und Oktober in sogenannten Seelsorgebereichsforen interessierten Personen/Gremienvertretern vorgestellt. Ziel der Veranstaltungen ist es, mit möglichst vielen Menschen aus dem Erzbistum Köln über den aktuellen Stand der Überlegungen zur Zukunft des Erzbistums und mögliche Auswirkungen auf das kirchliche Leben vor Ort zu diskutieren. Die Ergebnisse der Beratung des Diözesanpastoralrats werden, ebenso wie die Rückmeldungen aus den Seelsorgebereichsforen, bei der Ausarbeitung des Zielbildes 2030 mitbedacht. Dieses wird Ende 2020 nach Beratung durch den Diözesanpastoralrat Kardinal Woelki als Entscheidungsempfehlung vorgelegt. Das Zielbild gibt einen Rahmen vor, wie sich das Erzbistum Köln mit Blick auf das Jahr 2030 entwickeln kann. Die Umsetzung von Maßnahmen innerhalb dieses Rahmens erfolgt in einem dynamischen Prozess.

weitere Informationen zum Pastoralen Zukunftsweg

Der Newsletter des Pastoralen Zukunftswegs informiert Sie über neue Entwicklungen auf der Aktuellen Etappe. Anmeldung:

www.zukunftsweg.koeln/newsletter

Kompakte Informationen zur Aktuellen Etappe finden Sie auf der Website: www.zukunftsweg.koeln

Weiterführende Informationen zum Pastoralen Zukunftsweg stehen für Sie bereit unter: www.erzbistum-koeln.de/zukunftsweg

Ebenfalls gibt es eine Broschüre zum Download: www.zukunftsweg.koeln/kurzbroschuere-zukunftsweg/

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns auf Ihre Mail an: leserpost@zukunftsweg.koeln

Videobotschaft zu den Seelsorgebereichsforen: https://www.zukunftsweg.koeln/videobotschaft-zu-den-seelsorgebereichsforen/

Unser neuer Seelsorgebereichsmusiker Jan Blahuta

Jan Blahuta (c) Maria Blahutova

Ich freue mich sehr, seit dem 1. September 2020 als Seelsorgebereichsmusiker in Pfarreiengemeinschaft
Morsbach-Friesenhagen-Wildbergerhütte tätig zu sein.

Nach dem Studium in Bratislava, wo ich Kirchenmusik am Staatskonservatorium und Orgelspiel an der Musikhochschule studierte, erweckte die nahegelegene Hauptstadt Österreichs meine musikalische Interesse. In kurzer Zeit etablierte ich mich dort als selbständiger Kirchenmusiker und war in vielen Kirchen Wiens als Organist und Chorleiter tätig. Darüber hinaus durfte ich gleichfalls viele Konzerte,
Hochämter und besondere Feierlichkeiten mit meiner Ehefrau (Koloratursopranistin) gestalten. Nach mehr als 16 Jahren meiner Tätigkeit in einer Großstadt haben wir uns als Ehepaar für ein ruhigeres Leben im ländlichen Gebiet entschieden, was schon seit längerer Zeit unser großer Traum war. Wir beide sind auf dem Dorf aufgewachsen und desto mehr freut es uns sehr, dass wir gerade hier, inmitten der
wunderschönen Natur, zauberhaften Kirchen und guten Menschen unsere musikalische Gaben weiter pflegen und schenken dürfen.

Als Kirchenmusiker bin ich immer wieder zum Zeuge dessen geworden, was alles durch Musik passieren darf, vor allem, dass man mit dem in Noten verborgenen Feuer dazu beitragen kann, den Menschen die Botschaft Christi immer näher zu bringen und so die Menschenseelen immer mehr entflammen und öffnen für das, was schon einmal Dostojewski so schön ausgedrückt hat: „Schönheit wird die Welt retten.“

In diesem Sinne will ich zusammen mit meiner Frau die Seelsorge von unseren Priestern unterstützen. 

Regelbetrieb mit besonderen Hygienevorschriften ab dem 17. August 2020

happy-preschool-age-children-play-260nw-462740623 (c) pixabay

Hier ist ein Informationsschreiben unserer Kindertagesstätte "Regenbogen" bzgl. des Regelbetriebs hinterlegt. Sie erhalten dort als betroffene Eltern Hinweise wegen Corona und die Auswirkungen auf die Betreuung Ihrer Kinder.

Informationen für Eltern - Quarantäne nach Einreise aus Risikogebieten

©Thomas Munns - St. Sebastianus - Friesenhagen-33 (c) Thomas Munns

Hier erhalten Sie Informationen des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Bitte um Beachtung. Die Coronaeinreiseverordnung regelt für Einreisende aus internationalen Risikogebieten eine Quarantänepflicht (mit Ausnahmen). Zudem werden Meldepflichten der Einreisenden gegenüber dem Gesundheitsamt geregelt.

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Heute in unserer Gemeinschaft

Die heutigen Gottesdienste und Veranstaltungen in unserer Pfarreiengemeinschaft

Hl. Ursula

Aktuelles aus unserer Pfarreiengemeinschaft

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Würden Sie gerne eine der Veranstaltungen unserer Pfarreiengemeinschaft erleben oder suchen Sie eine Gruppe, bei der SIe gerne mitmachen würden?

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Bist du ein/e Jugendliche/r und hast Lust mit vielen anderen Gemeinschaft zu erleben und zusammen zu wachsen? Dann schau Dir  unser Angebot für Dich an!

©Thomas Munns - St. Gertrud Morsbach-1 (c) Thomas Munns

Begeben Sie sich auf eine spannende virtuelle Reise durch die Pfarreiengemeinschaft und entdecken Sie den Schatz unserer Kirchen. Wir freuen uns auf Ihren persönlichen Besuch!

confession-3297507_1920 (c) pixabay

Sakramente sind heilige Zeichen, in denen Gottes Zuwendung für die Menschen, seine Liebe, seine heilende und stärkende Kraft erfahrbar wird. Es gibt sieben Sakramente, die den Menschen durch sein ganzes Leben begleiten. 

Krankensalbung und Krankenkommunion

Gerne besucht Sie oder Ihre Angehörigen ein Priester, um das Sakrament der Krankensalbung zu spenden.

Damit nicht unnötig sorgenvolle Stunden entstehen, möchten wir Sie ermutigen, über das Pfarrbüro Kontakt zu Pfarrer Zöller oder Kaplan Schiller aufzunehmen. Ein Besuch und ein gemeinsames Gebet können sehr beruhigend und stärkend für alle Beteiligten sein - auch wenn die Sterbestunde nicht unmittelbar bevorsteht.

Für Ihren Anruf sind wir täglich von 8.30 -12.30 Uhr und donnerstags von 9.30 - 17.00 Uhr erreichbar.

Verstorben sind

Herr Bernhard Haustein, 87 Jahre aus Morsbach

Frau Gertrud Moog, 94 Jahre aus Morsbach-Straßerhof

Herr, gib´ ihnen die ewige Ruhe!

 

 

 

Messintentionen

Hier können Sie Messintentionen (Gedenken der Verstorbenen, Jahrgedächtnis, Sechswochenamt) anfragen und die aktuellen nachschauen.